Grüne Soße

Was ich besonders am Frühjahr liebe, ist das es endlich wieder frische Kräuter für die Küche gibt. Als hessisches Mädel ist da vor allem der Gedanke an Grüne Soße.

Dieses Jahr habe ich das Rezept aus dem Frankfurter Kleinmarkthallen Kochbuch getestet.

Man nehme:

1 Packung frische Grüne Soße Kräuter vom Bauern (Borretsch, Kerbel, Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer)

150g saure Sahne

150g Joghurt

2 El Senf mittelscharf

1 El Sonnenblumenöl

3 El Zitronensaft

Salz und Pfeffer

Einen Teil der Kräuter habe ich gehackt, den anderen Teil habe ich zusammen mit dem Joghurt in den Mixer (man kann auch 2 gekochte Eier mit mixen), so bekommt die Soße ein besonders schöne grüne Farbe. Danach werden die restlichen Zutaten untergerührt. Man kann die Soße gleich essen, oder am Besten noch ca. 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Die Soße passt besonders gut zu Kartoffeln, gekochten Eiern, Spargel oder traditionell als “Grie Soß Schnitzel”.

Überbackene Nachos

Hurra ich lebe noch. Es tut mir Leid, aber meine Abschlussprüfungen fordern mich ganz schön, und so bleibt das bloggen auf der Strecke.

Wohl aber nicht das Kochen. So gab es vor einiger Zeit Überbackene Nachos. Da kein Rezept mir so wirklich gut gefiel, bastelte ich mir einfach selbst eins zusammen:

Man nehme:

250g Rinderhack

1 Zwiebel

1 rote Paprika

4 Tomaten

eine halbe Flasche Salsa Soße

eingelegte Pepperoni

200g geriebenen Gouda

je eine kleine Dose Mais und Kidneybohnen

200g Nachos

Salz, Pfeffer, Chilli, Paprikapulver, Cumin

Das Hack zusammen mit den Zwiebeln anbraten, Paprika und entkernte Tomaten würfeln und zugeben, mit Salsa ablöschen und würzen und etwas einköcheln lassen. Mais und Bohnen zum erwärmen dazu geben.

Mit den Nachos auf dem Backblech einen Ring legen, in die Mitte die Hackmasse geben, mit Pepperonis dekorieren und mit dem Käse bestreuen. Das ganze bis es schön gebräunt ist in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Celsius.

Dadurch, dass die Nachos nicht komplett mit Hack überbacken sind, weichen sie nicht durch und bleiben schön knusprig. Darüber hinaus kann man sie auch noch mit den Fingern gut essen. Wer es mag kann dazu noch Guacamole oder Sour Creme reichen.

Bio Box – Januar

Seit langem suche ich nach einem geeignetem Boxen Abo für mich. Denn Überraschungen und neues ausprobieren finde ich super. Im Dezember habe ich mich dann für das Bio Box Abo entschieden. Im Wechsel bekomme ich jetzt monatlich mal eine Beauty & Care und mal eine Food & Drink Box für 14 Euro geschickt.

Die Beauty Box von Dezember ging irgendwie im Vorweihnachtsstress unter, und ich kam nicht dazu, Fotos zu machen. Allerdings habe ich die Creme von Speick und den Lipbalm von Amazing täglich im Gebrauch, beide Produkte werde ich nach aufbrauchen nach kaufen. Blauer Kayal war nichts für mich und den Badezusatz und das Peeling fand ich gut, würde ich aber nicht nachkaufen. Das Peeling ist leider sehr undicht und ölt das ganze Badezimmer ein.

Im Janaur kam dann meine erste Food & Drink Box. Gefüllt mit Leckers Orangenöl und Gelatine, LantChips Rosmarin, Naturata Chocolat Granatapfel, Byodo Senf, Tee von Lebensbaum und Schafgarbenkraut von Eva Aschenbrenner.

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Die Chips fand ich super lecker, die haben mich echt überzeugt, sonst habe ich immer zum klassischen Paprika Geschmack gegriffen. Auch die kleine Tüte ist ganz angenehm, so werden die Chips nicht alt und fad.

Der Tee von Lebensbaum hält was er namentlich verspricht, durch den Ingwer wärmt er in den kalten Tagen gut auf. Es ist für mich kein Tee den ich ständig trinken kann, aber immer mal wieder zwischendurch bietet er eine geschmacklich gelungenge Abwechslung.

Mit dem Schafgarbenkraut wusste ich erst gar nichts anzufangen, aber auch dies soll man als Tee überbrühen, es soll bei Magen-Darm Beschwerden helfen, wenn dies wieder der Fall ist werde ich ihn testen.

Senf und Schokolade müssen leider mit dem Verkosten warten, bis die Vorräte aufgebraucht sind. Granatapfel Schokolade klingt aber schon mal sehr verlockend, ich mag Granatapfel.

Schnapsbrennerkurs

Vor 2 Wochen war ich gemeinsam mit meinem Freund in der Eifel. Wir hatten von Freitag auf Samstag den Schnapsbrennerkurs mit Erwin gebucht.

Freitagnachmittag ging es los, nach einem kleinem Hollunderlikör durften wir 14 Teilnehmer das Schnapsbrennen begleiten. Feuer machen, Maische einfüllen und warten. Während der Wartezeit erklärte uns Erwin alles rund um das Schnapsbrennen. Wie man in Deutschland überhaupt noch eine Lizenz erlangt, wie hoch die Steuern sind, wie streng der Zoll ist und wieviel man im Jahr überhaupt brennen darf. Nachdem die Formalitäten geklärt waren ging es in die Praxis. Zuerst lernten wir die Unterschiede zwischen Aufgesetztem, Likör, Geist und Brand. Am Freitag Abend machten wir Marillenbrand, also eingemaischtes Obst (nur obst, kein Zusatz), dieses kommt nach der Gärung in den Schnapskessel und nach ca. 1-1,5 Stunden fängt an der Alkohol aufzusteigen und der ungenießbare Vorbrand kommt.

Was mir auch neu war ist, dass der Schnaps nach dem brennen viel hochprozentiger ist, ca. um die 70 Promille, die Trinktauglichen 43 Prozent erhält man dann mit der Zugabe von Wasser.

Während des Brennvorgangs liesen wir zwei in Handtucheingewicklete Stückchen Tafelspitz im Schnapsdampf mitgaren. Dies war ein ganz besonderer Geschmack.

Wir klärten auch wieviel Obst man für wieviel Liter Alkohol benötigt, welche Qualität das Obst haben sollte, was Kerne und Stile am Geschmack ausmachen, was die Optimale Trinktemperatur für Schnaps sei (Raumtemperatur) und vieles mehr.

Immer wieder durften wir die unterschiedlichen Stadien des Brennens beschnuppern und auch kosten, mir ist der “frische” Schnaps aber viel zu stark. Zum Glück gab es zwischendurch auch nochmal Likörchen zum Kosten, Haselnusssahne mit Haselnussstückchen darin und Schlehe. Zum Abschluss lies Erwin dann auch noch fertig gereiften Pflaumen- und Hollunderbrand kreisen.

Danach nahmen wir noch ein Drei Gänge Menü gemeinsam mit der Gruppe ein und gingen in unser Zimmer. Das Zimmer erinnerte mich irgendwie an das Wohnzimmer meiner Omi.

Am nächsten Morgen ging es nach einem leckeren Frühstück nochmal durch das ganze Gelände, alle Fachwerkhäuser, Senfmühle, Getreidemühle, Ölmühle, Backstube und das Sägewerk bestaunen. Überall auf dem Gelände wird noch in liebevoller Handarbeit etwas hergestellt, mit nach Hause durfte Mehl, Senf und ein Likörchen. Es war interessant zu hören, wie die ganzen Mühlen auf dem Gelände gelandet sind und nach und nach wieder in Betrieb genommen wurden.

Es war ein schöner Kurztripp mit lehrreichem, leckerem und so schönen Fachwerkhäusschen.

Käsekucheneis

Der unwiderstehlich leckere Frozen Yoghurt hat mir Lust auf mehr selbstgemachtes Eis gemacht. Ein weiteres Mal kam der Eiszubereiter meiner Kitchenaid zum Einsatz, diesmal für Käsekucheneis.

Man nehme:

500g Quark

160g Zucker

das Mark einer Vanilleschote

etwas Zitronensaft

200g flüssige Schlagsahne

2 Eigelbe

Alle Zutaten sollen miteinander verrührt werden. Anschließend gibt man sie wieder in den bereits rührenden Eiszubereiter. Hier entsteht bei mir immer eine ordentliche Sauerei, bisher der einzige Nachteil an der Maschine. Ich weiß nicht, wie die Hersteller sich diesesn Arbeitsschritt gedacht haben.

Ich habe das Eis 20 Minuten in der Maschine gefrieren lassen. Es hatte danach ungefähr die Konsistenz von Softeis. Geschmacklich war es wirklich sehr lecker. Ich machte dazu etwas geschlagene Sahne und eine Soße aus pürierten Himbeeren mit Zitronensaft und Puderzucker. Die Himbeeren harmonierten wirkliche sehr gut mit dem Käsekucheneis und gaben dem ganzen etwas frisches.

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Da wir das komplette Eis nicht auf einmal verputzen konnten landete es im TK-Fach, leider wird es hier steinhart und verliert seine Cremigkeit. In Zukunft werde ich einfach kleinere Mengen zubereiten, die man dann gleich frisch aus der Maschine komplett schnabbulieren kann.

Jemand ne Idee welche Sorte ich als nächstes testen könnte?

Meersalz mit Zitrone, Orange und Rosmarin

Ich “Schrot & Korn” Magazin von Alnatura bin ich über ein schönes Rezept aus der Rubrik “Geschenke in letzter Minute” gestolpert.

Man nehme:

150g grobes Meersalz

Abrieb von 1 Orange und 2 Zitronen

2 El fein gehackten Rosmarin

Ich habe die doppelte Menge gemacht, damit ich nach dem verschenken auch noch was für mich selbst übrig habe. Von sechs Zitrusfrüchten die Schale abzureiben ist allerdings echt anstrengend und mühselig. Hat man das geschafft, wird alles miteinander vermischt. Laut Rezept soll das Salz für 30 Minuten bei 100 Grad im Backofen trocknen. Ich hatte das Salz allerdings im Dörrautomaten, das neue Spielzeug des Mannes.

Verpackt habe ich das ganze in hübschen weißen Keramikbehältern mit Holzdeckel. Sie sind schön und schlicht und durch den Gummi im Deckel auf luftdicht verschlossen.

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Die verstrickte Dienstagsfrage 52/2014- Vorsätze für 2015

Gefragt wurde:

“Das Jahr nähert sich seinem Ende – Zeit für gute Neujahrsvorsätze.
Oder auch nicht ;-)

Hattest Du in den vergangenen Jahren welche? Und hast Du sie eingehalten?

Hast Du Strickvorsätze für das neue Jahr?”

Zuallererst Strickvorsätze habe ich erst mal auf die lange Bank geschoben. Mein kleiner Ausflug ins Strickland war nur mäßig erfolgreich, erstmal bleibe ich wieder beim Häkeln.

Im neuem Jahr möchte ich wieder viel mehr Handarbeiten, sowohl Nähen, als auch Häkeln. Dafür hatte ich in diesem Jahr einfach zu wenig Zeit. Es hat lediglich für jeweils 4 Näh- und  5 Häkelprojekte gereicht. Dabei habe ich gerade mal 890g Wolle à 2600m verbraucht.

Ich möchte einiges an angefangenen Projekten beenden, Topflappen für eine Freundin, einen Shrug, eine Kreisjacke und Schal und Mütze im Sternchenmuster. Irgendwie neige ich dazu unangenehme Projekte lange liegen zu lassen. Eine neue Mütze möchte ich für mich machen, ebenso wie ein Skoodie. Und nachdem ich jetzt für andere so eine tolle Decke gehäkelt habe, hätte ich wirklich auch gern eine…

Ich hoffe, wenn ich im Juli die Schule endlich abschließen kann, wieder mehr Zeit für all das finden zu können. Und immerhin eine Sache habe ich endlich mal verwirklicht, ich habe eine Maschenprobe für meine  Shrug gemacht ;-)

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