Neuer Vorhang

Heute habe ich den Nachmittag mal wieder an der Nähmaschine verbracht. Ein Vorhang für das Schlafzimmer sollte es werden. Da die Leute von gegenüber direkt in unser Schlafzimmerfenster reinschauen können, habe ich mich für einen blickdichten Stoff entschieden.
Also ging es los, erst habe ich die Gardinenstangenhalter mit Powerstrips angebracht, und dann vermessen.
Alle Kanten habe ich doppelt umgeschlagen und vernäht, damit keine Kanten unschön ausfransen. Außerdem habe ich den Vorhang so genäht, dass er komplett die hässliche billige Metallgardinenstange verdeckt.
Damit man mitten im Vorhang nicht eine Naht hat vom Umschlag um die Stange sieht, habe ich noch eine Borte drangenäht.
Der Vorhang ist schlicht und greift die Farben der geblümten Tapete auf. Da die Tapete schon so “wild” gemustert ist, muss der Rest leider eher unaufregend sein.

IMG_3511.JPG

Schildiburg 2.0

Beim Umzug im Sommer kamen auch die beiden Schildkröten mit. Zur neuen Wohnung gehört nämlich auch ein kleines Gärtchen.

Zuerst legte ich aus Platten wieder einen planen Untergrund für das Haus. Im Haus trug ich die Grasnarbe ab und legte einige Steine, die die Wärme speichern hinein.

Die Begrenzung baute ich genau wie beim Vorgänger auch wieder aus Pflanzkübeln, Baumstämmen und Dachziegeln. In die Pflanzkübel kamen aus dem alten Garten Pfefferminze, grüne Minze, Apfelminze, Mandarinenminze, Kapuzinerkresse und Brennessel. Hinter dem Haus habe ich Ableger meiner Himbeeren eingepflanzt.

In das Gehege legte ich wieder allerhand an Kieseln, Sand, Schotter, großen Steinen, Treibholz und baute mit einem Dachziegel einen kleinen Sonnenschutz. Der Keramikunterteller kam wieder als Wasserstelle mit. Ebenso pflanzte ich einen Ableger der Fetthenne mit ins Gehege, die große Fetthenne lebt jetzt außerhalb dem Gehge zwischen Himbeeren und Johannisbeeren.

 

 

Um das Gehege herum schaffte ich 2 kleinere Beete für Johannisbeeren, Schafgarbe, Mohn, Katzenminze, Hollunder, Kornellkirsche, Sonnenhut, Minze und was sonst noch so aus dem altem Garten mit umgezogen ist. Abgetrennt habe ich das ganze mit Steinen und Birkenstämmen, anschließend habe ich mit Rindenmulch aufgefüllt. Allerdings sprießt das Unkraut trotzdem überall.

Der Umzug der Gartenpflanzen und des Schildkrötengeheges war sehr zeit- und kräfteraubend, mal sehen, welche Pflanzen dem Winter so zum Opfer fallen.

Mein Hibiskus lebt jetzt auf dem Balkon im Kübel, mal sehen wie ihm da so der Winter bekommt…

 

Kokos-Ingwer-Karottensuppe

Heute präsentiere ich mal wieder was aus der Küche. Immer öfters steht der Mann am Herd und bekocht mich, somit komme ich leider nur noch wenig dazu. Dies schafft aber auch viel freie Zeit für andere schöne Dinge.

Die Suppe ist ein ganz einfaches Rezept. Zwiebeln und Karotten werden in etwas Öl leicht angedünstet. Dann kommen Gemüsebrühe, Ingwer, Salz, Pfeffer und Kartoffeln hinzu. Ich entschied mich gegen Süßkartoffeln und verwendete welche, die ich noch zu Hause hatte und weg mussten. Man lässt das Gemüse weich kochen und püriert es dann. Anschließend kommt die Kokosmilch hinzu. Ich habe die Suppe noch etwas mit Curry, Chilliflocken und roter Currypaste abgeschmeckt. Die Suppe kann wirklich einiges an Gewürzen vertragen, ich musste mehrmals nachwürzen bis ich zufrieden war. Vor dem Servieren habe ich noch den Limettensaft eingerührt.

Wir haben die Suppe pur gegessen, allerdings würde ein Stück Brot auch sehr gut dazu passen.

Leider hatte ich es versäumt ein Bild zu machen, aber das hole ich nach, Herbst-Winter ist Suppensaison und die wird auf jeden Fall noch öfters geben.

Wollfest in Schwabsburg

Schon fast vor einem halben Jahr war ich im schönem Schwabsburg auf dem Wollfest. Ich weiß es ist schon ewig her, aber ein paar Impressionen möchte ich euch dazu doch noch liefern, vielleicht bekommt der ein oder andere ja Lust beim nächsten Mal mit dabei zu sein.

Es war ein schöner, sonniger und sommerlicher Tag. Beim kaufen habe ich mich dieses Jahr gut zurück halten können, so kamen nur Wolle für eine Babydecke und ein kleiner Keramikkranz für Blümchen mit nach Hause.

Aber auch zum drüber bummeln und verweilen läd der Markt jedes Jahr aufs Neue ein. Die Höfe und Gärten der Anwohner und Verkäufer sind immer so liebevoll bepflanzt und gestaltet.

 

 

Gut gefallen hat mir auch die grüne Glitzerwolle vom Mondschaf, ich habe gerade wieder ein Faible für grün entwickelt. Meine Farbvorlieben ändern sich immer mal wieder. Auch die Wolle von La Käpple gefiel mir gut, kräftige Farben kombiniert mit Grau, das passt genau in mein Beuteschema.

Ein Stand mit Filzereien fiel mir auch ins Auge und ich begutachtete die Kunstwerke. Irgendwann möchte ich das auch mal lernen und einen Kurs machen. Priorität hat aber vorerst gerade einen geeigneten Töpferkurs zu finden.

Am Donnerstag mache ich mich dann auf zur Kreativmesse in Frankfurt, auf der Einkaufsliste stehen weihnachtliche Stoffe, Klettband für Kartenbasteln und evtl. noch ein neuer Geldbeutel. Mal sehen was es dort sonst noch so zu bestaunen gibt.

Ein Loopschal mit Füchsen

Letzten Monat stattete ich dem Holländischem Stoffmarkt in Frankfurt einem Besuch ab, auch wenn die vielen Menschen teilweise echt anstrengend waren, war der Ausflug doch ein voller Erfolg. Zügig kaufte ich Stoffe für Vorhänge in der neuen Wohnung und noch 2 spontan Käufe durften mit.

Ein spontan Kaf war ein Baumwollstoff mit Füchsen, an denen kommt man ja momentan nur schwer vorbei, und ich finde farblich passen sie super zum Herbst.

Aus dem Fuchsstoff und einem hellen Baumwolstoff aus meinem Stash nähte ich einen Loopschal. Diesen schenkte ich einer lieben Kollegin zum Geburtstag.

 

Ich Schnitt aus jedem Stoff einen Streifen von 40x140cm zurecht. Und ging genauso vor, wie letztes Jahr in meinem Nähkurs. Und nie vergessen, den Stoff immer schön bügeln, ebenso wie zwischendurch die Nahtkanten glatt bügeln. Alles in allem brauchte ich eine knappe Stunde für das gute Stück. Und endlich hatte ich mal wieder Zeit und einen Grund mich mal wieder an die Nähmaschine zu setzen. Die war schon ganz schön verstaubt…

Aber bald sollen ja noch einige Vorhänge (5 an der Zahl!), Kissenbezüge und ein neuer Brotbeutel folgen. Mal sehen, wie sehr mich in der Vorweihnachtszeit die Schule zeitlich in Beschlag nimmt. Für die neue Wohnung hätte ich noch so viele tolle Projekte.

Tafelbilder

Früher in der Schule hatte ich es gehasst, wenn ich etwas an die Tafel schreiben musste, jetzt liebe ich es. Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass ich nun selbst bestimmen kann, was an die Tafel kommt.

Bei unserem Küchenumbau, wurden zwei Billys zu Küchenunterschränken umfunktioniert (dazu zu späterem Zeitpunkt mehr im Blog) und auf die Stirnseite nagelten wir eine Pressspanplatte. Diese strich ich in 5 Lagen mit schwarzen Tafellack an.

Nun kann ich die Tafel immer nach belieben gestalten. Bisher kam es zu drei verschiedenen Tafelbildern. Einen Willkommensgruß zum Einzug, ein Willkommensgruß für den Mann, der auf Geschäftsreise in China war und nun ein schönes Zitat von Robert Louis Stevensons, einem schottischem Schriftsteller.

 

Bisher habe ich nur mit ganz normaler Tafelkreide von Pelikan in weiß und von Staedtler in bunt gemalt. Von der bunten Kreide bin ich etwas enttäuscht, da die Farben leider sehr blass und pastellig wirken und einige sich kaum bis gar nicht von der weißen Kreide abheben. Nun habe ich noch einen Kreidestift von Faber Castell besorgt, den ich bisher aber noch nicht auf der großen Tafel getestet habe.