Yarncamp 2014

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Barcamp zum Thema Wolle. Dieses Jahr fand das ganze 2-tägig im Solution Space in Köln statt.

Gemeinsam mit TheCookingKnitter fuhr ich Freitag mittags schon nach Köln. Nachdem wir unser Gästezimmer bezogen hatten bummelten wir durch die Stadt. Und besuchten natürlich auch den Wollladen “Maschenkunst” ein gemütlicher Laden, der zum bummeln, stricken und tratschen einläd. Ich kaufte lediglich 1 Knäuel Sockenwolle, woraus Julia für meinen Kollegen AUftragssocken stricken wird. Auch im Kölner Kochhaus würde gestöbert, ein wirklich sehr toller Laden, mal wieder stand ich bewundert vor den Kitchen Aids, irgendwann muss ich mir doch so eine kaufen…

Abends ging es zu einem kleinem Warm Up in ein Kölner Brauhaus um sich schon mal zu beschnuppern.

Samstag morgen ging es dann los, ich half dem Orgateam noch etwas Goodie Bags packen und dann ging es um 10:30 Uhr los. Nach einem Frühstück starteten wir die Sessionplanung, es kamen 12 verschiedene Sessions zusammen. Ich besuchte Häkeln für Dau´s, Social Media und FAQ Blogs. Im Solution Space gab es 2 Räume für die Sessions und einen großen Raum, der mit Sofas, Sesseln, Essen, Trinken und Domblick zum verweilen, und in meinem Fall vor allem zum Häkeln einlud. Am Wochenende an den Nadeln hatte ich immer noch die Babydecke im “Basketweave” Muster, das aus Reliefstäbchen besteht an der Nadel hängen Ich habe es geschafft am Wochenende einen ganzen Strang der schönen Wolle von Margit zu verhäkeln. Das Muster kam bei einigen Teilnehmern gut an, wer nochmal wissen will wie es geht, ich habe es von iLillys Blog.

Nach dem Yarncamp gingen wir noch was essen und dann zeitig ins Bett, denn sonntags hieß es ja wieder früh aufstehen.

Am Sonntag war ich vom Wochenende doch etwas müde und besuchte lediglich die Session über Apps. Wenn jemand eine gute App sucht, empfehle ich “Stash2go” sie ist mit Ravelry verknüpft. Alle anderen vorgestellten Apps waren leider reine Apps für Stricker.  Im Café unterhielten wir uns auch über Wollpflege, eine Dame aus der Textilindustrie teilte ihr Fachwissen mit uns. Wolle hat überhaupt nichts, gegen Maschinenwäsche, insofern es kalt ist und es keine Temperaturwechsel gibt, hat man Angst, dass bunte Wolle auf andere abfährt (z.B. bei Grannys) einfach mal eine kleine Maschenprobe waschen und Farbauffangtücher (soll es in Drogerien geben) benutzen, wenn der Test gut verläuft nur rein damit in die Maschine. Einige behaupteten noch, das es gut wäre solche Stücke in den Schnee zu legen, leider gibt es ja nur selten welchen. Des weiteren stöberte ich sonntags durch die Bücher, die die Verläge zur Ansicht gesponsert hatten, besonders gefielen mir “Natur Häkeleien” und “Schönes aus der Natur” beide vom blv Verlag. Für ein Gruppenfoto durften wir mittags dann nochmal auf das sonnige Dach des Solution Space, mit direktem Domblick. Nach einer Feedbackrunde um 16 Uhrwurde noch aufgeräumt und dann fuhren wir wieder nach Hause, gegen 20:30 war ich dann am Sonntag erschöpft aber glücklich daheim.

Das Yarncamp war wieder ein tolles Erlebnis, nette Leute, lecker Essen, wieder was gelernt und tolle Goodie Bags von den Sponsoren. Außerdem habe ich jemanden persönlich kennengelernt, der mein Blog liest (Mienchen), sowas finde ich immer spannend.

Bei den Sponsoren möchte ich mich hiermit ganz herzlich für das gelungene Wochenende bedanken, danke an O´Reilly, Edition Fischer, Topp, Innocient Smoothies, Coats, OZ Verlag, Sonntagmorgen.com, Dye for Yarn, Wollfaktor, blv, buttinette, Bändersalat, we are knitters, Christopherus Verlag. Besonders gefreut habe ich mich über die tolle Tasche von Coats, die genau aus dem gleichem Stoff, wie mein Nadeltäschen ist. Und natürlich über den netten Kontakt vom blv Verlag, hiermit liebe Grüße an Lisa. Danke auch an Julia, Lutz, Rebekka und Romy für die saufwendige Vorarbeit.

Ich freu mich schon auf das Yarncamp 2015 und bin gespannt, wo es stattfinden wird.

Tapezieren ist gar nicht so schwer…

Unsere neue Wohnung haben wir nach einer Kernsanierung als erste Mieter beziehen dürfen. Leider musste bei 110 Quadratmetern verdammt viel Tapete an die Wand. Zufriedenstellende und bezahlbare Tapezierer, mit freien Terminen findet man allerdings nur bedingt.

Nachdem einer unserer Tapezierer nicht ganz so der fähigste war, beschloss ich kurzerhand, dass er zwar gut genug, für uni farbenes Vlies ist, Muster ihn aber überfordern und mich wohl das Ergebnis in den Wahnsinn treiben würde.

 

Somit lud ich meine Tante ein, die hatte zwar bisher noch nie Muster tapeziert, konnte aber zumindest das ganze in einfarbig und traute sich das zu. Jahrelang habe ich bei Opa und Papa zugeschaut und assistiert, kleistern, zuschneiden, das war mir alles klar wie das ging. Gemeinsam ging es los. Die erste Bahn ist ja einfach, zuschneiden, kleistern, einwirken lassen, dran an die Wand und mit Bürste und Rolle geduldig alle Blasen rausstreichen. Die zweite Bahn muss man erst an der Wand anlegen, vor dem zuschneiden, bei Muster gibt es unglaublich viel Verschnitt. Dann kam die Fummelei, schauen, dass das Muster die gesamte Länge von 2,58m passt und auch noch grade und blasenfrei an der Wand sitzt, dafür braucht man Fingerspitzengefühl und Geduld. Tipp des Tages, schieben erzeugt Blasen, ist die Tapete um nur wenige Millimeter zu verschieben, klopft man mit der flachen Hand die Tapete sachte in die gewünschte Richtung. 

Die letzte Bahn war allerdings noch mal knifflig oben hatte die Bahn eine Breite von 38 unten von 32cm, die Wände in alten Häusern sind nunmal oft schief, hier musste ich dann vor Ort frei Hand eine gerade Kante abschneiden. Ich bin mit meiner Arbeit zufrieden, auch wenn es noch Luft nach oben gibt. Die ganze Wand haben wir in 5 Stunden geschafft. Der Rest des Schlafzimmers ist weiß.

Die Zusammenarbeit mit meiner Tante lief auch gut. Wenn ich mal wieder was tapezieren muss, weiß ich schon, wen ich mir als Helfer hole.

IKEA Hacks: Moppe-Mobil

In unserem neuem Esszimmer ist nun auch mein ganzes “Selbermachsammelsorium”, Nähmaschine, Stoffe, Wolle, Farben, Lacke, Stifte und und und… Für allerhand Kleinkram habe ich auf Pinterest eine ähnliche Variante dieses Moppe-Mobils gefunden. Jeweils ein Moppe hatten ich und der Mann schon daheim. Zuerst lackierte ich den Rahmen in Reinweiß und die Schubladen bepinselte ich mit Holzlasur. Danach schraubte ich in das unterste vier Rollen. Leider ist das Holz so dünn, dass ich die unterste Schublade mit verschrauben musste und sie leider nun brach liegt. Danach nahm ich Montageklebeband und klebte die anderen beiden oben drauf. Nun kam der schwierigste Teil: Kram sortieren! Nachdem ich dann eine Ordnung gefunden hatte, schnitt ich aus selbstklebender Tafelfolie Etiketten aus, klebte sie auf das Holz und beschriftete das ganze noch mit Kreide. Falls ich mein Ordnungssystem doch mal ändern möchte, bin ich mit der Kreide flexibel. Leider klebt die Tafelfolie nicht so gut wie ich dachte und einige Etiketten musste ich noch mit Holzleim fest machen. Von der Tafelfolie hab ich nun noch gut 1,5m auf der Rolle, mal sehen was ich damit noch mache. Ich liebäugel etwas davon auf den Kühlschrank zu kleben, für Einkaufslisten, Essensplan o.ä.. Auch die Kreide habe ich schon weiter verwendet, aber das zeige ich euch ein anderes Mal.  

Ende der Sommerpause

 

Liebe Leser nach einer 4-monatigen Blogger Auszeit bin ich wieder da. Schule, Umzug, Autokauf und vieles mehr haben mich in den letzten Monaten sehr gefordert, wenn nicht sogar teilweise überfordert. Jetzt hatte ich 3 Wochen Urlaub und konnte mich gut erholen und Kraft tanken.

Aber trotz des Stress und der knappen Zeit wurden einige Projekte angefangen oder gar erfolgreich beendet.

In den nächsten Tagen und Wochen, werde ich euch meinen neuen Kreativbereich präsentieren, mit vielen tollen Aufbewahrungsmöglichkeiten und IKEA Hacks, es gibt eine umgebaute Küche zu sehen, eine gehäkelte Babydecke für die Zwillinge einer Freundin, etwas Gartenarbeit, selbst tapezierte Wände, gekochtes und einiges an Deko für die neue Wohnung, die ich seit Juli mit dem Mann zusammen bewohne.

Gerade freue ich mich auf das Yarncamp 2104 das nächstes Wochenende in Köln stattfinden wird, da kann ich wieder tolle Eindrücke sammeln und fleißig an der Babydecke weiter häkeln. Eventuell auch etwas weiter stricken üben.

 

Ich freu mich wieder da zu sein, und hoffe das es einige von euch auch noch da sind….

 

 

 

Gebratener Spargel

 

Ich liebe die Spargelsaison und zum Glück wohne ich auch mitten in einem Spargelanbaugebiet. Deswegen gibt es bei mir derzeit auch öfters Spargel zu essen.

Ich habe ein leckeres Risotto nach dem Rezept vom Cookingknitter Blog zubereitet. Ich habe aber den Spargel nicht in das Risotto hineingegeben, statt dessen gab es frische Kräuter rein. Den Spargel habe ich gewaschen, die Enden abgeschnitten und dann in Butter an gebraten.

Dazu gab es Saltimbocca aus Schweineminutenschnitzel, italienischem luftgetrocknetem Schinken und frischem Salbei. Nach dem anbraten habe ich den Fleischsud mit etwas Weißwein aufgefüllt und mit Speisestärke angedickt um noch etwas Soße zu bekommen. Es war lecker!

 

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Kochbuchhalter

 

Da das Punktekonto wieder mal gut gefüllt war, habe ich mir von Payback den Kochbuchhalter “Captain Cook” schicken lassen. Bei Amazon kostet er 29,99 Euro. Allerdings hätte ich keine 30 Euro dafür ausgegeben, 20 hätten e für die Qualität auch getan. Aber gut, für mich war er ja kostenlos, da will ich nicht meckern.

Eine Montage ist quasi nicht nötig, man hängt den Kochbuchhalter nur in den Hängeschrank ein und fertig. Belastbar ist er mit 4,5kg und auch geeignet um Tablets zu halten.

Ich habe mal einige Kochbücher ausprobiert, alle halten sie sehr gut darin, auch den dicken Wälzer vom Herrn Lafer hält er aus. Morgen wird dann gleich der Belastungstest während des Kochens gemacht.

Ich habe auch angefangen mein schwarzes Tuch in trapezform zu stricken. 400 Maschen anschlagen war ganz schön anstrengend. Die ersten vier Reihen strickte ich immer 2 Rechts, 2 Links. Seit Reihe 5 stricke ich nun glatt Rechts. Am Ende und am Anfang jeder Reihe masche ich 2 Maschen zusammen ab, sodass ein schräger Rand und die Trapezform entsteht. Bald ist schon das erste Knäuel leer gestrickt. Und es geht mir jetzt auch einigermaßen flüssig von der Hand und fängt wirklich an Spaß zu machen. Es tut richtig gut, wieder Zeit zum Handarbeiten zu haben.

Osterdeko

Für meine diesjährige Osterdeko, säte ich eine Woche vorher schon Kresse in ein mit Watte ausgelegtes Ei.
Das Vogelnest habe ich mit einer Schicht Alufolie (damit der Dreck nicht auf den Tisch rieselt) und anschließend mit Moos befüllt. Hinein wanderte ein Kresseei, kleine Wachteleier und ein Porzellanvögelchen. Dazu gesellten sich Traubenhyazinthen und Bellies in Porzellaneiern und ein kleines Osterhäschen.
Am Karfreitag bekam ich noch eine junge Birke, die ich über meinem Tisch an 2 Haken aufgehängt habe. Nachdem ich sie zugesägt, die Äste abgezwickt und die braune Rinde abgerubbelt hatte. Der hübsche Stamm wurde mit je zwei Teelichthaltern und Blumenväschen in Eierform geschmückt.

Ich muss mir nur noch irgendetwas anderes für meine Esszimmerbeleuchtung ausdenken, die Deckenlampe passt nun nicht mehr dazu.