Gefüllte Burger Patties

 

Dieses Jahr bekam ich von TheCookingKnitter zum Geburtstag eine Burger Presse “Juicy Lucy”. Mit der Presse kann man gefüllte Patties machen.

Das ganze musste gleich ausprobiert werden. Ich kaufte 500g Rinderhack, welches ich mit Ei, Salz, Pfeffer und Chilli vermischte. Anschließend teilte ich es in drei Portionen. Für die Füllung vermischte ich geriebenen Käse, Tomate, Zwiebel, Avocado, Salz, Pfeffer und grünes Tabasco. Die drei Patties füllte und formte ich mit Hilfe der Presse und legte sie dann nochmal für 2 Stunden ins TK-Fach. So bleiben die Patties formstabiler auf dem Grill.

Bevor sie auf den Grill kamen pinselte ich sie noch hauchdünn mit Rapsöl ein, damit sie nicht am Rost hängen bleiben. Die drei riesen Frikadellen grillte ich bei direkter Hitze und geschlossenem Deckel 8-9 Minuten auf jeder Seite.

Während sie grillten, pürierte ich den Rest Avocado mit etwas Mayonaise, Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Die Mayo strich ich auf gegrillten Toast, legte noch etwas Salat und eine Tomatenscheibe drauf. Den restlichen Salat machte ich noch an und reichte ihn dazu.

Die Burger waren wirklich der Wahnsinn. Auch wenn sie durch ihre enorme Höhe schon sehr schwierig zu essen waren. Es gab eine herrliche Sauerei.

 

 

Nachgekocht: Linsen mit Spätzle

Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Rezept von Stephs Kuriositätenladen nachgekocht. Nämlich Saure Linsen mit Spätzle. Im Kuriositätenladen findet man immer wieder leckere Rezepte, alltägliches aufgepeppt zu Besonderheiten, ebenso wie echte kulinarische Highlights.

Das Kochen ging einigermaßen schnell. Immerhin will man nach der Arbeit auch nicht noch 2-3 Stunden in der Küche stehen, bis das Essen auf den Tisch kommt. Rohrzucker, Zitronenabrieb und Apfelessig verliehen dem Gericht eine sehr ausgewogene Note in Sachen süß sauer. Das Suppengrün muss ich das nächste Mal noch etwas kleiner schnibbeln, meine Linsen waren schon etwas matschig und das Gemüse für meinen Geschmack noch etwas zu bissfest. Ansonsten gesellten sich noch Linsen, Rotwein, Gemüsebrühe, Tomatenmark, confierter Knoblauch, Majoran, Paprika, Bohnenkraut, Salz und Pfeffer dazu.

Die Spätzle kamen bei mir aber ausnahmsweise mal aus der Tüte, wenn man da sich durchprobiert findet man auch gute. Ich bevorzuge die Königsspätzle von Albi. Auch wenn das Gericht optisch etwas so aussieht, als wäre es nur aus der Dose geleert, war es trotzdem sehr lecker. Ein gutes vegetarisches Herbstmenü.

IMG_3636

2. Adventsfrühstück

Wir hatten am Sonntag unser 2. Adventsfrühstück. Nachdem wir den letzten Sonntag süße Schlemmereien hatten, gab es diesmal etwas herzhaftes. Und zu gleich auch eine Premiere für mich, noch nie zuvor hatte ich herzhafte Waffeln gebacken.

Da wir gerade ein Paket mit leckerem Käse der Sennerei Lehern im Briefkasten hatten, ist unser Speiseplan gerade recht käselastig, aber sehr gut! Die Sennerei hatten wir Anfang des Jahres im Wanderurlaub besichtigt, ein toller Betrieb. Man glaubt es kaum, aber hier werden die Kühe den Sommer über Weiden getrieben und im Winter ausschließlich mit Heu gefüttert. Solche tierfreundlichen Betriebe unterstütze ich gerne. Alles was wir vor Ort verkostet haben, hat uns sehr lecker geschmeckt, jetzt im Winter trauten wir uns auch bei kalten Temperaturen Butter, Käse aller Art und Butterschmalz per Post zu bestellen.

Also entschieden wir uns für Käsewaffeln. Der Teig war sehr fluffig und ging im Waffeleisen schön auf. Und das vollkomen ohne Backpulver oder Hefe. Wir entschieden uns bei den Waffeln für Bauernkäse. Beim nächsten Versuch kann ich mir auch gut einen noch kräftigeren Käse vorstellen. Bei der Beilage wolte der Mann partout nicht auf seinen geliebten Bacon und Spiegeleier verzichten. Keine schlechte Kombination, aber durchaus noch ausbaufähig. Hat jemand von euch einen Tipp, was zu solch leckeren Waffeln gut passen könnte?

 

IMG_3669

 

Farbkartenbastelei

 

Jeder von euch wird sie kennen, diese Farbkarten aus dem Baumarkt. Von unserer Renovierung hatten wir einige übrig. Da dachte ich mir doch, damit kann man doch sicherlich noch was machen. Also nochmal los zum Baumarkt und ein paar weitere, quer durch die ganze Farbpalette eingesteckt.

Dann habe ich die Farbkarten zu Dreiecken, also kleinen Wimpeln ausgeschnitten. Mit dem Locher kamen links und rechts je ein Loch rein. Durch die Löcher kam etwas Schnur. Geziert von der Aufschrift “WILLKOMMEN” zierte die kleine Girlande dann den Flurbereich unserer Wohnung für unsere kleine Einweihungsparty.

Manchmal sind es doch wirklich die kleinen Dinge, die mir viel Freude bereiten. Jetzt ist die Girlande zwecks Weihnachtsdeko leider abgehängt worden. Aber noch liegt sie hier im Wohnzimmer und will noch nicht so wirklich entsorgt werden. Eigentlich sind ja bei uns Gäste immer willkommen, nicht nur an der Einweihungsparty. Und ja das darf ruhig jeder wissen/lesen, wenn er uns besucht. Mal sehen, wo ich ein Plätzchen für sie finden kann.

 

 

 

gehäkelte Babydecke

Die Babydecke ist nun endlich fertig! Nach langer Zeit konnte/musste ich sie nun endlich verschenken.

Das Muster, den sogenannten basket Weave habe ich ja bei iLilly im Blog entdeckt. Und mich schnell dafür entschieden, in Schwabsburg auf dem Wollfest war dann auch die richtige Wolle gefunden. Leider hat das Muster doch mehr Wolle gefressen, als ich dachte, ich musste nochmal nachkaufen. Verbraucht habe ich 5 Stränge von Alte Künste. Und nochmal ein Knäuel weiße Wolle aus meinem Bestand.

Den Stoff mit den Affen habe ich bei Dawanda entdeckt. Und da ich noch soviel davon übrig hatte, habe ich kurzerhand noch 2 Kissen, für die Zwillinge genäht. Die Decke müssen sie sich allerdings teilen.

Nach dem Häkeln wurde die Decke gewaschen und dann gespannt. Nach dem Spannen habe ich sie mit dem Stoff zusammengenäht. Gar nicht so einfach, die Wolle dehnt sich sehr, im Gegenteil zum Stoff, so muss man an der Maschine gut aufpassen, und immer mal wieder korrigieren.

So ein Großprojekt hat mir echt viel Freude bereitet. Auch wenn es mir zum Schluss dann doch schwer viel das Gute Stück zu verschenken. Und immerhin kamen Wolle und Stoff auch auf 80 Euro, wesentlich mehr, als am Anfang eingeplant. Die Mutter hat sich allerdings sehr darüber gefreut und weiß Handarbeit und deren Wert sehr zu schätzen. Hoffentlich erwarten jetzt nicht alle Freundinnen eine gehäkelte Decke zur Geburt ihrer Kinder…

Achso am Ende hatte es die Decke auf 90x78cm geschafft, auch wenn ich 80×80 geplant hatte. Jetzt gerade habe ich ein weiteres größeres Projekt angefangen, eine gehäkelte Jacke, diesmal aber für mich.

Adventsfrühstück

Eigentlich sollte man ja die Adventszeit nutzen, um zur Ruhe zu kommen. Oft wird diese Zeit gar als besinnlich bezeichnet. Aber bei mir ist meist das Gegenteil der Fall, man hetzt von Termin zu Termin, Weihnachtsfeiern, Geburtstage, Geschenke kaufen, Weihnachtsmarktbesuche, Wohnung dekorieren, Plätzchen backen und auf der Arbeit muss einiges noch ganz dringend vor Jahresende erledigt werden und und und.

Oft kommen gerade in dieser Zeit die liebsten Menschen etwas kurz. Wenn mein Freund in den Kalender schaut, meckert er immer, wie oft ich unterwegs bin.

Und um doch etwas besinnlich zu werden und zur Ruhe zu kommen haben wir für dieses Jahr das Adventsfrühstück ins Leben gerufen. An den Adventssonntagen wird ausgeschlafen und gemütlich beim Kerzenschein vom Adventskranz gefrühstückt.

Gestern habe ich French Toast gemacht. Dazu gab es noch Pflaumen, welche ich in etwas Butter und Zucker angeschwitzt hatte. Eine leckere kleine Kalorienbombe.

Am Mittag habe ich dann noch traditionell wie jeden ersten Advent den Baum geschmückt und auch sonst angefangen der Wohnung vorweihnachtliche Stimmung einzuhauchen. Was bei mir auf gar keinen Fall fehlen darf sind Amaryllis, ich liebe diese Blumen. Ich habe je eine weiße und pinke mit Moos in Gläser bepflanzt. Im Laden wollten sie für so ein Gesteck 15-20 Euro. Glas, Moos, Kugeln, Tannenzapfen hatte ich ja zu Hause, so waren die Amaryllis für 2,20 Euro das Stück echte Schnäppchen.

In den nächsten Tagen geht es dann weiter mit Dekorieren.

Alle Jahre wieder: Adventskranz 2015

Auch in diesem Jahr habe ich mir wieder einen Adventskranz zusammengebastelt.
Den Rohling aus Nordmanntanne und Koniferen habe ich bereits fertig gekauft.
Die Teller für die Kerzen benutze ich schon einige Jahre. Mit meiner Geliebten Heißklebepistole kamen dann noch gold angemalte Walnüsse, Kastanien, Holzknöpfe, Garnspulen und kleine Tannenzäpfchen dran.
Die Idee mit den Garnspulen am Kranz habe ich dieses Jahr auf der Kreativmesse in Frankfurt entdeckt, und gleich welche eingepackt. Knöpfe und Tannenzapfen gibt es gerade bei Depot.
Mit den cremefarbenen Kerzen habe ich dieses Jahr für meine Verhältnisse einen sehr farblosen und schlichten Kranz. Mir gefällt er aber wirklich ausgesprochen gut.
Alles in allem kostet so ein selbstgemachter Kranz trotzdem gute 20€. Wenn man aber mal schaut, wieviel Adventskränze im Laden kosten, bin ich echt noch billig bei weggekommen.

IMG_3595.JPG

IMG_3594.JPG